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Sesamöl - ausgewogene Gesichtspflege für jeden Tag

Warum ist Sesamöl Alternative zum Olivenöl? Weil es ebenfalls ganz zufällig in deiner Küche gefunden werden kann und für manche sogar eine bessere Wirkung auf die Haut hat als Olivenöl.

Als Erstes solltest du dir merken: es gibt kein kosmetisches Sesamöl (SÖ) oder SÖ für Beauty-Prozeduren. Es gibt nur ein bestes Sesamöl, und zwar das Speiseöl Sesamöl nativ und unraffiniert, am besten natürlich BIO, das du mit großer Wahrscheinlichkeit in jedem Supermarkt finden wirst. Und schon gar nicht solltest du Öle verwenden, wo “nur zur äußerlichen Anwendung” oder “nur als Gesichtspflege” steht.

Fettsäureprofil des Sesamöls

  • Linolsäure - 40-47%;
  • Ölsäure - 36-42%;
  • Palmitinsäure - 8-10%;
  • Stearinsäure - ~ 5%;
  • Alpha-Linolensäure 0,2%
Sesamöl - Ernährung für deine Haut

Wirkung des Sesamöls auf die Haut

  1. Sesamöl ist besonders für seine feuchtigkeitsspendende Wirkung bekannt.
  2. Es ist für jeden Hauttyp als tägliche Pflege geeignet, besonders für trockene, spröde und welkende Haut.
  3. Das Öl ist perfekt für zarte Augenhaut und Babyhaut.
  4. Regeneriert, nährt die Haut mit Vitaminen und Spurenelementen, beruhigt und macht sie glatter, verhindert Hautschuppung.
  5. Wird pur gegen Ekzeme und Schuppenflechten eingesetzt.
  6. Hilft gegen Rheuma und schlechte Durchblutung.

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Der im Sesamöl enthaltene Antioxidans Sesamol ist der Grund für seine schützenden Eigenschaften gegen Sonne und auch Stabilität (lange Haltbarkeit). Auch Vitamin E (ebenfalls ein Antioxidans) ist dafür verantwortlich, dass dieses natürliche Kosmetikprodukt eine lange Haltbarkeit hat. Vitamin B, Phosphor, Magnesium und Kalzium geben dem Öl auch seine heilende Wirkung.

Sesamöl fürs Gesicht: Anwendung

Wenn deine Haut trocken oder unrein und großporig ist, Sesamöl macht, was es soll - die Haut schöner.. Ein wahrer Schatz!

Falls du empfindliche Haut hast, solltest du das Sesamöl zuerst vorsichtig probieren: allein, nicht in einer Ölmischung und nicht mit anderen neuen Mitteln fürs Gesicht. Laut Ayurveda, ist Sesamöl ein “scharfes” Öl mit leicht wärmender Wirkung und kann deswegen sensible Haut irritieren oder kleine allergische Pickel verursachen. Falls du keine Reaktionen merkst, kannst du das Öl verwenden. Hast du doch Verdacht auf Allergie oder Hautirritation, bedeutet das nicht, dass du das Öl nicht in einer Mischung mit anderen Ölen genießen kannst.

Verwendet man dann SÖ gegen Pickel? Warum nicht? Das Öl ist ist gut mit Linolsäure angereichert.

Meistens wird Sesamöl eher als Zusatz empfohlen (zum Beispiel 30 oder nur 10 % der Öl-Mischung), kann aber auch pur aufgetragen werden, falls du es gut verträgst.

Wie verwendet man Öle im Gesicht? Am besten in einer Mischung, damit der komedogene Effekt nicht die geringste Chance hat, und wie genau, erfährst du hier. Falls du keine Mixturen magst oder keine anderen Öle besitzt, kannst du dich auch mit purem Öl bekannt machen.

Sesamöl für die Haare

Das SÖ ist für alle Haartypen empfehlenswert. Es ist eine wahre Hilfe gegen fettige Kopfhaut und ideales Mittel für vom Färben geschädigtes Haar. Sesamöl verleiht dem Haar Weichheit und Glanz, verhindert die Austrocknung, indem es sie gegen UV-Strahlen schützt, und vermindert die Auswirkung von chloriertem oder salzigem Wasser.

In Haarmasken kann Sesamöl allein oder in mit anderen Ölen und Wirkstoffen wie Vitaminen oder Extrakten verwendet werden.

Vorteile des puren Auftragens des Sesamöls

  1. Von der Konsistenz nicht so dick wie beispielsweise Rizinusöl.
  2. Viel leichter als zum Beispiel Olivenöl. In einschlägigen Foren, wo ich manchmal verschiedene Meinungen bzw. Erfahrungen zu einem Öl einhole, sind auch Frauen mit fettiger Haut vom Sesamöl begeistert. Ich selbst kann es bestätigen: Sesamöl eignet sich perfekt auch für fettige Haut!
  3. Enthält im Gegensatz zu anderen Ölen beide wichtigen Fettsäuren: Ölsäure und Linolsäure. Falls du ein ähnliches Öl suchst, probiere Arganöl aus (ganz besonders wenn du trockene Haut hast) oder kombiniere die beiden in einer Mischung.

Sonnenschutz oder das beste Öl für den Sommer

Suchst du natürlichen Schutz gegen UV-Strahlen? Du hast ihn gerade gefunden! Mit dem SPF (Sun Protection Factor) 6 gehört es zu den besten Schutzmitteln gegen die negativen Strahlen der Sonne. Einen höheren SPF, nämlich 8, hat nur Sheabutter.

Sicher kannst du das Öl nicht am Strand einsetzen und hoffen, dass dich Sesamöl allein überall und immer vor der Sonne schützt - SPF 6 ist zu wenig, aber für mich (ich meide die Sonne sowieso) reicht es völlig. Auch für Menschen mit dunkler Hautfarbe sollte das Öl zumindest für kurzfristigen Sonnenschutz genügen.

Ich füge das Sesamöl meiner Anti-Aging, aufhellenden Tagescreme für Frühling und Sommer hinzu. Dank der Sun-Protection-Eigenschaften als Hauptbestandteil der Fettphase (28 %, insgesamt 7 verschiedene Öle).

Sesamöl als natürlicher Make-Up-Entferner

Mein Favorit im Thema “Make-Up-Remover” ist sicherlich das Sesamöl! Ich entferne damit nicht nur Kosmetik, sondern Hautfett bzw. Alltag-Verschmutzungen beim Gesichtwaschen und in der Früh wie am Abend.

Die Anwendung ist ganz einfach, ob es für die Augen oder als Reinigung und Tonic fürs Gesicht gedacht ist. Ich trage etwas destilliertes Wasser aufs Kosmetikpad, wringe es aus und tropfe einige Tropfen Sesamöl darauf. Mit diesem Pad reinige ich das leicht befeuchtete Gesicht sehr schonend. Die Haut fühlt sich einfach super und entspannt an! Das unmittelbare Auftragen einer Creme ist dann nicht mehr nötig, weil die Haut schon ziemlich gut befeuchtet ist.

Diese Methode der Gesichtsreinigung ist eine Alternative, die von der Oil-Cleansing-Method (mit Rizinusöl) abgeleitet wurde. Gesichtsreinigung mit Sesamöl wirkt auch hervorragend gegen Pickel (Akne) und hilft, Poren sauber und fein zu halten.

Das beste Massageöl für mich!

Wie ich schon erwähnte, hat das Sesamöl einen erwärmenden Effekt. Und diese Eigenschaft macht Sesamöl zu einem perfekten, wenn nicht dem besten Massage-Öl. Auch gegen Muskelverspannungen und Muskelkater hilft das Öl gut.

Das darin versteckte wertvolle Magnesium ist ein bekanntes Beruhigungsmittel für die Muskeln. Der gleiche Entspannungseffekt gilt auch für Gesichtsmuskeln. Vielleicht wirkt es sogar gegen mimische Falten und wäre somit ein “natürliches” Botox? Ich mag diese Idee! :)

Noch besser wirkt es gegen Muskelkrämpfe in Kombination mit ätherischen Ölen, die einen vergleichbaren wärmenden Effekt haben. Hier ist ein einfaches Rezept gegen Muskelschmerzen, das in meiner Familie mit Erfolg ausprobiert wurde:

Rezept Massageöl gegen Muskelschmerzen / Muskelkater

  • 6 Teelöffel Sesamöl,
  • 10 Tropfen Rosmarinöl (sehr effektiv, verbessert die Blutzirkulation; in der Naturkosmetik ein relativ verbreitetes Mittel gegen Muskelschmerzen),
  • 5 Tropfen Eukalyptusöl (wärmend, ebenfalls gut für den Blutkreislauf),
  • 5 Tropfen Lavendelöl (beruhigend, schmerzlindernd).

Alles gut in einem Glas- oder Keramikgefäß mit einem Holz- oder Glasstab vermischen, auf die trockene Haut auftragen, einmassieren und den betroffenen Körperteil (Rücken?) umwickeln oder eine warme Jacke anziehen (am besten auch Beine und Füße warm halten, damit sie nicht zu Muskelspannungen im Körper führen).

Den besten Effekt erreichst du, wenn du die Prozedure auch vor dem Schlafengehen durchführst und über Nacht einwirken lässt. In der Früh wirst du die große Erleichterung spüren. Unterbrich die Behandlung nicht gleich! Setze sie auch während des Tages fort (je nach Bedarf, mindestens 2 mal am Tag), bis die Schmerzen weg sind.

Das Rezept kann auch bei Arthritis oder Gelenkschmerzen hilfreich sein.

Das war’s mit einem meiner Lieblingsöle! Und wie verwendest du das Sesamöl? Teile deine Erfahrungen mit uns!

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Kommentare (1)

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Thema: Sesamöl fürs Gesicht: meine Erfahrungen
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Valentina
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Jun 2018
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Valentina sagt...

Ich möchte gerne meine eigene obige Aussage zur Anwendung des Sesamöls bei fettiger Haut ergänzen. Ich persönlich verwende es nicht mehr pur, da meine Poren am Kinn einmal verschmutzt waren (ich vermute, wegen des Sesamöls). Seitdem findet es nur in Ölmischungen Platz. Wie es aussieht, sind 9 % Palmitinsäure in einem Öl zu viel für meine fettige bzw. Kombi-Haut. Obschon ich gelesen hatte, 13 % wären ok... Vielleicht liegt es auch an der Stearinsäure. Ein weiterer Hinweis dafür, dass jede Frau selbst entscheiden muss, was sie für ihre Haut wählt, da nicht jeder Hauttyp immer gleich DER Hauttyp ist.

 
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