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Arganöl - zweifacher Nutzen für Haut und Haare

Arganöl ist eines der besten Öle in der Kosmetologie. Traditionell wurde es von marokkanischen Frauen als das Beauty-Produkt Nummer eins verwendet. Zum Glück überwand Arganöl längst die Grenzen von Marokko und ist nun für jede von uns im freien Handel verfügbar. Als Hauptbestandteil vieler Kosmetikprodukte findet das Öl seine Anwendung in folgenden Bereichen:

  • für die Haut,
  • Haare und Nägel,
  • Massage als Basisöl,
  • um Streifen vorzubeugen,
  • um den Heilungsprozess gewisser Hautkrankheiten zu unterstützen,
  • Falten vorzubeugen und die Haut elastischer zu machen usw.

Insgesamt verleiht das Arganöl der Haut einen frischen Look und eine gesunde Struktur.

Arganöl ist ein hochwertiges, fast luxuriöses Öl: um 1 Liter Arganöl zu gewinnen, werden bis zu 80 Kilo Früchte benötigt.

Arganöl für die Haut, Haare, Wirkung, Erfahrungen

Besonders geschätzt wird dieses Öl aus den Samenplättchen der Arganie für seinen Anti-Aging-Effekt. Auf der Website der National Institutes of Health ist eine Studie vom Jahr 2015 veröffentlicht, die das folgende Experiment positiv bestätigte:

Die Einnahme und / oder äußerliche Anwendung des Arganöls zeigte nach 60 Tagen eine Verbesserung der Hautelastizität der Probandinnen, die sich zum Zeitpunkt des Experimentes im postmenopausalen Lebensabschnitt befanden.

Es ist reich an Antioxidantien, unersetzlichen Fettsäuren (Omega-6-Säuren), Carotinoiden, Ferulasäure, Vitamin E etc. Außerdem enthält das Öl Squalen, das, einigen Studien nach, Hautkrebs vorbeugen kann.
Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass Arganöl den Hydrolipidmantel der Haut wiederherstellt. Außerdem erhöht es den Sauerstoffgehalt in der Haut, neutralisiert freie Radikale in den Hautzellen und schützt das Bindegewebe.

Arganöl enthält bis zu 80 % ungesättigter Fettsäuren, die für den Schutzmantel der Hautzellen verantwortlich sind und ihren Flüssigkeitscharakter (Widerstandsfähigkeit und Spannkraft) beeinflussen. Es hilft, Feuchtigkeitsverlust auf der Hautoberfläche zu verhindern. Die Fettsäuren spielen zudem eine wesentliche Rolle in der Entstehung der Prostaglandine, die den Blutkreislauf stimulieren, Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen lindern. Dank dieser Eigenschaft des Arganöls ist es ein ideales Massageöl bei Arthritis sowie bei Schmerzen in Gelenken und Muskeln.


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Heilende Wirkung und Eigenschaften des Arganöls für die Haut und Haare

  1. verhindert die Hautalterung durch die Neutralisation der freien Radikalen,
  2. eignet sich auch für sensible, irritierte Haut und Haut im Augenbereich,
  3. verbessert den Zustand der Hautzellen,
  4. schützt die Haut vor UV-Strahlung (perfektes Öl für den Sommer, pur, in Öl-Mischungen oder in Cremes),
  5. schützt die Haut vor Wetterbedingungen wie Frost oder Wind,
  6. unterstützt den Feuchtigkeitsgehalt der Haut,
  7. erhöht die Mikrozirkulation in der Haut,
  8. fördert die Hautregeneration,
  9. ernährt und befeuchtet die Haare,
  10. stärkt die Haarfollikel und aktiviert das Haarwachstum,
  11. wirkt wohltuend auf die Nägel,
  12. trägt zur Vermeidung und Beseitigung von Schwangerschaftsstreifen und Streifen nach schnellem Gewichtsverlust bei,
  13. hat einen heilenden Effekt nach Sonnenbränden,
  14. wird mit Erfolg in der Behandlung von Neurodermitis, Psoriasis und Ekzemen eingesetzt.

Anwendung des Arganöls auf der Haut und im Haar

Das Öl kann pur aufs Gesicht aufgetragen werden, und zwar ohne jegliche Nachteile für die Haut, bzw länger als zum Beispiel Sheabutter oder Olivenöl, da Arganöl über einen ausgewogenen Gehalt an Omega-6-Säuren verfügt.

Diese sind auch Grund dafür, dass Arganöl als einziges Öl in Hautcremes verwendet werden kann, wenn es um den Gehalt an Ölsäure und Linolsäure geht. Dazu später mehr.

Dieses universelle Öl kann auch in vielen Gesichtsmasken sowie Haarmasken eingesetzt werden. Hier ein paar einfache Rezepte.

Einfaches Rezept Gesichtsmaske für fettige Haut (gegen Akne)

  • 1 Esslöffel Arganöl mit 4 Tropfen Teebaumöl vermischen, reichlich aufs Gesicht auftragen.
  • Wirkungszeit: 40 Minuten.
  • Danach sollte man das Gesicht nicht waschen, nur leicht abtupfen.
  • Jeden Tag nach einem sanften Peeling anwenden, bis die Pickel weg sind.

Honig-Maske mit Arganöl für trockene Haut

  • ½ Teelöffel Honig einem Teelöffel Arganöl beimengen und die Masse gründlich vermischen.
  • Für 20 Minuten auf das Gesicht auftragen.
  • Abwaschen.

Anti-Aging-Maske für die Haut im Augenbereich

  • Eine Mischung aus 4 Tropfen Arganöl und 4 Tropfen Mandelöl (oder Olivenöl) vermischen und in leichten Klopf-Bewegungen rund um die Augen verteilen.
  • Nicht abwaschen, nach ca. 30 Minuten vorsichtig abtupfen.

Feuchtigkeitsspendende Haarmaske mit Arganöl: Rezept

  • 1 Esslöffel Rizinusöl mit 1 Esslöffel Arganöl vermischen.
  • 5 Tropfen Salbeiöl und 7 Tropfen Lavendelöl beifügen.
  • Wirkungszeit: 20 Minuten.
  • Danach unbedingt abwaschen.

Meine Erfahrungen mit Arganöl

Das Öl ist leicht, zieht schnell ein, passend für sowohl unreine oder Mischhaut als auch für trockene Haut. Arganöl ist auch ein gutes Augenpflege-Öl. Anfangs verwendete ich mein stark riechendes Öl in Mono-Variante und mochte den pflegenden Effekt, besonders für die trockenen Hände. Schnell aber hatte ich genug von dem eigenwilligen Geruch und bin auf Mischungen umgestiegen, die ihn sehr gut neutralisieren. Ich verwende Arganöl in meinen hausgemachten Cremes fürs Gesicht, Hände und Körper sowie in Haarmasken aufgrund seiner tollen pflegenden Eigenschaften (nehme bis zu 10 % der Fettphase). Auf die pure Anwendung des Öls verzichte ich nun aufgrund seines Geruchs, der mir persönlich zu unangenehm ist. Es gibt im Internet viele verschiedenen Informationen darüber, wie Arganöl richt. Von “nussig” bis zu “fischig”, und kann deswegen nicht mal sagen, ob mein (nach Meinung meiner Nase - nach Mist riechendes) Arganöl so sein soll oder ist die Qualität schlecht. Nächstes Mal werde ich das Öl von einer anderen Marke kaufen, um auszuprobieren, denn völlig verzichten möchte ich darauf noch nicht. Warum nicht? Dazu gleich.

Fettsäuregehalt im Arganöl - ein wahrer Schatz für die Haut

Wie gesagt gehört das Arganöl zu den Ölen, die sowohl an Ölsäure (Beispiel Olivenöl) als auch Linolsäure (bsp. Traubenkernöl) reich sind. Und genau das finde ich super! Zumindest ein paar Öle aus dieser Gruppe muss jede Naturkosmetikerin haben. Bin übrigens auch die stolze Besitzerin eines qualitativen Bio-Sesamöls, das ebenfalls zur Gruppe der Pflanzenöle mit ausgewogenem Fettsäuregehalt gehört. Mehr über Sesamöl.

Also wie sieht es mit den für die Haut notwendigsten Fettsäuren im Arganöl aus?

  • Ölsäure: 40 bis 55 %,
  • Linolsäure: 30 bis 36 %,
  • Palmitinsäure: 12 bis 18 %,
  • Stearinsäure: 3 bis 8 %.

Das alles spricht für sich!

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